Zeitungsarchiv

Lentföhrdens Bürgermeister tritt wieder für die SPD an                SZ 2/94 (pa)

Pohlmanns Lehrjahre sind vorbei

Mit Bürgermeister Holger Pohlmann an der Spitze der Listenvertreter gehen die Lentföhrdener Sozialdemokraten in die Kommunalwahl am 20. März. Der 41jährige Stadtamtmann ist seit vier Jahren im Amt – seine „Lehrjahre“, wie er selbst sagt – und gehört der Gemeindevertretung seit vierzehn Jahren an. Mit ihm treten auch die anderen vier jetzigen SPD-Gemeindevertreter zur Wahl wieder an.
Auf Platz 2 der Liste steht Wilma Schöning. Dahinter platzierten sich bei der Nominierung im Ortsverein Bernd Specht und Telse Kirstein. Jürgen Lorenz auf Platz 5 kandidiert erstmals für die SPD. Der sechste Platz wurde an Monika Dähling vergeben, die bereits Erfahrung als Gemeindevertreterin hat. Siebter der Listen- und Direktkandidaten ist Siegfried Kausch. Der derzeitige Fraktionssprecher hatte darum gebeten, nicht ganz vorn kandidieren zu müssen. Nach zwölf Jahren in der Vertretung sei es sein Wunsch, etwas kürzer zu treten.
Ohne parteipolitischen Gezänk sei in den vergangenen vier Jahren im Dorf gearbeitet worden, meint Pohlmann in einem Brief an die Lentföhrdener, der zusammen mit dem Wahlprogramm in diesen Tagen verteilt werden soll. Er weist darauf hin, dass es der Wunsch der Sozialdemokraten ist, auch zur Jahrtausendwende im Dorf noch sagen zu können: „Lentföhrden – lebenswert – liebenswert“.
Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, ist nach Pohlmanns Worten aus den vergangenen vier Jahren zu ziehen. Das Feuerwehrhaus mit angegliedertem Kindergarten wurde gebaut und in Betrieb genommen, das Klärwerk saniert sowie ein Gewerbe- und ein neues Baugebiet „angeschoben“. Dazu war die Neugestaltung der Schmalfelder und Weddelbrooker Straße gekommen, die Sanierung des maroden Daches der Grundschule und der Bau von Fußwegen an der Bundesstraße sowie an der Schulstraße.
„Mit Sachverstand und Augenmaß“ wollen die Sozialdemokraten auch in den nächsten Jahren im Dorf Entscheidungen treffen. Der Erhalt des Freibades, die Erweiterung des Kindergartens sowie die räumliche Verbesserung im Kultur- und Jugendzentrum stehen oben auf der Wunschliste.


Mit Pferd und Wagen zum Kreistag             Norderstedter Zeitung 31.12.86 kn

Vor vier Jahren trat Hinrich Schröder aus Lentföhrden in den politischen Ruhestander hatte ihn sich verdient wie kaum ein anderer: Denn zwischen 1948 und 1982 hatte er eine Vielzahl von politischen Ämtern inne. Jetzt feierte der Alt-Liberale seinen 80. Geburtstag. Mit seiner Frau Ilse hatte er sich auf eine kurze Urlaubsreise begeben.
Hinrich Schröder war stets das Aushängschild der FDP im Kreis Segeberg: In keinem anderen Ort erreichte die Partei bei den Wahlen derartige Traumergebnisse, und in keinem anderen Ort konnten die Freidemokraten so lange den Bürgermeister stellen: Von 1948 bis 1982 war er „Chef“ in Lentföhrden. Dort wurde bei Kommunalwahlen nicht die FDP, sondern Hinrich Schröder gewählt. Ebenfalls 1948 zog er in den Kreistag, wo er von 1951 bis 1982 auch Kreisrat war- in der Anfangszeit fuhr er natürlich mit Pferd und Wagen von Lentföhrden nach Bad Segeberg zu den Kreistags- und Ausschusssitzungen. Als Landtagsabgeordneter war er parlamentarischer Stellvertreter des Justizministers. Noch ein paar Ämter gefällig? Landwirt Hinrich Schröder war Verbandsvorsteher des Wege-Zweckverbandes, er war 17 Jahre lang Amtsvorsteher des Amtes Kaltenkirchen-Land. Vor allem aber war er ganz einfach eine Institution, an der nichts und niemand vorbeikam.


Keine Umgehung für Lentföhrden
Vorwurf von FDP und Wählergemeinschaft: „CDU und SPD handeln gegen Bürgerwillen“                                                        SZ 2/86 (pa)

Die Würfel sind nun gefallen in zwei Angelegenheiten, die in den vergangenen Wochen für viel Gesprächsstoff sorgten. Zum anderen untersagte die Gemeindevertretung Lentföhrden den Kiesabbau auf dem Grützberg, zum anderen wurde mit knapper Stimmenmehrheit der Ausbau der beiden durch den Ort führenden Kreisstraßen K 90 (Weddelbrooker Straße) und K 29 (Schulstraße) beschlossen. Damit ist die von vielen Bürgern gewünschte Umgehungsstraße für den Ort vorerst „gestorben“. Ihrer Enttäuschung darüber machten einige der Anlieger temperamentvoll Luft. Von FDP und Wählergemeinschaft mussten sich die zustimmenden Fraktionen von CDU und SPD vorwerfen lassen, die ganze Entscheidung aus politischer Sicht zu fällen und dabei die eigenen Wahlaussagen zu vergessen.
Obwohl beide zur Entscheidung anstehenden Themen auf einer Informationsveranstaltung für Bürger ausführlich besprochen waren (wir berichteten), wurden bei der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung noch einmal alle Gesichtspunkte erörtert. „Wir haben uns die Entscheidung gewiss nicht leicht gemacht“, betonte dann auch Jens Ulrich Cramer (SPD).
Beim beantragten Kiesabbau am Grützberg berief sich die Gemeinde in ihrer Entscheidung auf den Flächennutzungsplan (F-Plan) des Ortes, der ausreichend Flächen für den Kiesabbau innerhalb der Gemarkungsgrenzen vorsehe. „Wir haben den F-Plan als „Instrument“ bewusst gewählt, um mit dem Kiesabbau in geregelte Bahnen zu gelangen“, sagte Pohlmann.
Da das Amt Kaltenkirchen-Land noch in diesem Jahr die Erstellung eines Landschaftsplanes für seinen Maßgaben aus diesem Plan abwarten. Trotz Skepsis der FDP, ob dieser Beschluß bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung Bestand haben könne, wurde der Beschluss einstimmig bei einer Stimmenthaltung gefasst.
Wesentlich knapper fiel mit sieben zu fünf dagegen die Entscheidung gegen die Umgehungsstraße aus. Holger Pohlmann (SPD) meinte, dass bei seiner Partei das Verbot des Kiesabbaus dazu geführt habe, den Ausbau der Ortsdurchfahrt zu befürworten. „Da der in diesem Fall erwartete Schwerlastverkehr wegfällt, können wir einem Ausbau unsere Stimme geben“, meinte Pohlmann, der sich von Manfred Mißfeldt (Wählervereinigung) schwere Vorwürfe anhören musste.
Mißfeldt warf SPD und CDU vor, den Bürgerwillen unberücksichtigt zu lassen und die ganze Entscheidung nur aus parteipolitischer Sicht zu betrachten. „Sie haben sich den Ausbau doch schon lange auf Kreisebene ausgeguckt“, meinte er.
Unterstützt wurde er durch CDU-Ortsvertreterin Erna Zukowski, die vor einem „Lindwurm“ warnte, den man sich mit dem Straßenausbau im Ort heranzüchten würde. Sie wandte ein, dass die Anlieger belastet und die Schulkinder gefährdet würden. Bürgermeister Pohlmann entgegnete, dass dem Antrag der Grundschule auf eine spezielle Schulwegsicherung im Rahmen des Ausbaus entsprochen werden soll.
Christdemokratin Erna Zukowski stimmte schließlich mit Wählervereinigung und FPD gegen den Ausbau, die damit auf fünf gegen sieben SPD- und CDU-Stimmen kamen.
Wann mit dem Ausbau der beiden Kreisstraßen begonnen werden kann, vermochte an diesem Abend noch niemand zu sagen. Bei den Grundstückskäufen für die Straßen wird man sicherlich mit einigen Enteignungsverfahren rechnen.


Ein „volles Haus“ in Schümanns Gasthof       Donnerstags-Anzeiger 23.2.78

Der Tagungsraum in Schümanns Gasthof war am letzten Freitag bei der Programmdiskussion und Kandidatenvorstellung des SPD-Ortsvereins bis zum letzten Platz belegt. Einleitenden Worten des Ortsvereins-Vorsitzenden Jens-Ulrich Cramer, der noch einmal erläuterte, dass für die SPD aktive Kommunalpolitik in Lentföhrden nicht erst drei Monate vor Wahlen beginne, schloß sich die persönliche Vorstellung der sieben Direktkandidaten an.
Manfred Rahn, Edith Fricke, Holger Pohlmann, Klaus Klepper, Dr. Bernd Sahlmann, Udo Fricke und Jens-Ulrich Cramer berichteten über ihren Werdegang und stellten da, wo sie ihre Schwerpunkte in der zukünftigen Gemeindevertretung sehen.
Stoff für eine fruchtbare Diskussion lieferten insbesondere die Themen: Bessere Ausnutzung des Kultur- und Jugendzentrums, Jugendarbeit, Ortsgestaltung und Bebauung.
Als belebend zeigte sich in der Diskussion, dass auch einige Vertreter der F.D.P.- unter ihnen Bürgermeister Hinrich Schröder und der neu gegründeten Wählergemeinschaft anwesend waren. Leider fehlten auch bei dieser Veranstaltung, wie schon bei der des F.D.P.-Ortsverbandes in der vergangenen Woche, die Kandidaten der örtlichen CDU, die damit ein weiteres Mal zeigte, dass sie – zumindest in Lentföhrden – die öffentliche Aussprache scheut.
Die SPD sieht einen besonderen Schwerpunkt darin, das Interesse an kommunaler Selbstverwaltung durch informativere Gemeindevertretersitzungen zu wecken und zu helfen, eine in einigen Fällen noch immer bestehende Kluft zwischen „Alteingesessenen“ und „Neubürgern“ abzubauen.


CDU-Ortsverband Lentföhrden
CDU-Info-Stand wurde trotz Schnees gut besucht                                                                                                                Donnerstags-Anzeiger 23.2.78

kruselastringDer „schneesichere“ Kreistagskandidat, Herr Kurt Böge, MdL. aus Hasenmoor, und die „schneesicheren Kandidaten zur Kommunalwahl am 5.3.1978 R. Lastring und R. Kruse hatten den Info-Stand der CDU aufgestellt und es schneite und schneite bei -10 Grad wie auch auf dem Foto ersichtlich.
Der Info-Stand wurde von den Bürgern – trotz des Schnees – gut besucht und wichtige Informationen erteilt. Die Kandidaten nahmen gern die Anregungen und Forderungen der Bürger zur Kenntnis, welche bereits teilweise mit dem Programm der nächsten vier Jahre gleich sind.


Starker Mitgliederzuwachs bei der Lentföhrdener SPD

Hausordnung für das Kultur- und Jugendzentrum beraten     SZ 29.9.76 (eke)

Der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lentföhrden, Gemeindevertreter Manfred Rahn, stellte in der ersten Mitgliederversammlung nach der Bundestagswahl voll Genugtuung fest, dass der Ortsverein Lentföhrden mit 20 neuen Mitgliedern seit dem 1. Januar 1976 nach Norderstedt den größten Mitgliederzuwachs aller Ortsvereine im Kreis Segeberg zu verzeichnen habe.
Beraten wurde über die beiden vorliegenden Entwürfe einer Hausordnung, die für das in der alten Schule eingerichtete Kultur- und Jugendzentrum erlassen werden soll. Zu den Entwürfen wurde ein Alternativvorschlag der SPD erarbeitet. Dieser liberalisierte und bürgernahe Entwurf soll der Gemeindevertretung zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. Die SPD, so wurde betont, wolle sich bemühen, dazu beizutragen, dass das Kultur und Jugendzentrum seiner Zielsetzung entsprechend genutzt und mit Leben erfüllt werde. Die nicht geringen Investitionskosten seien nur dann gerechtfertigt, wenn es gelänge, das Kultur- und Jugendzentrum zu einem Kommunikationszentrum für die örtliche Gemeinschaft zu entwickeln.
In der für Anfang Dezember angesetzten Mitgliederversammlung soll ein Arbeitsprogramm für die nächsten Monate aufgestellt werden. Insbesondere ist geplant, die Reihe „Politischer Frühschoppen“ wegen des großen Anklanges, den diese Einrichtung gefunden hat, fortzusetzen.


Erweiterungsbau der Grundschule eingeweiht                   sz 76

image002Lentföhrden (eke). Das war für die aufbaufreudige Gemeinde Lentföhrden ein festliches Ereignis: Nach einjähriger Bauzeit wurde der Erweiterungsbau der Grundschule eingeweiht. Es ist die vierte Erweiterung der Schule. Hinzugekommen sind in zweigeschossiger Bauweise durch einen Anbau zwei Klassenräume. Der Kostenaufwand betrug 400 000 Mark, wovon allein 65 000 Mark auf die Schallschutzmaßnahmen entfallen. Den Erweiterungsbau schuf der Kaltenkirchener Architekt BdA Werner Feldsien.
Zu der Einweihung waren mehrere Ehrengäste gekommen: Kreispräsident Seismann (Tönningstedt), Landrat Graf Schwerin von Krosigk, Schulrat Manzey mit Sachbearbeiter Wieck, Oberregierungsrat Meyer (Förderung des Hamburg-Randgebietes), Oberamtsrat Kroll vom Amt Kaltenkirchen-Land, Sonderschuldirektor W. Lippke  (Kaltenkirchen), sowie Vertreter der Verbandsschule im Schulzentrum II Kaltenkirchen.
Aus der Gemeinde Lentföhrden waren das Lehrerkollegium der Grundschule Nützen-Lentföhrden, die Gemeindevertretung und der Bau- und Schulausschuß anwesend. Architekt Feldsien erläuterte vor dem Rundgang in der Pausenhalle anhand von Bauzeichnungen die schon erstellten und die noch geplanten Bauten. In Lentföhrden, sagte er, hoffe man, da die Bevölkerungszahl und damit die Zahl der Schulkinder durch die mit dem Bau des Flughafens Kaltenkirchen verbundene Zuwanderung so stark anwachse, dass diese Grundschule zu einer zweizügigen Schule ausgebaut werden könne.
Beim Rundgang stellten die Gäste fest, dass die beiden neuen Klassenräume im Vergleich zu den acht Jahre alten Räumen noch behaglicher und moderner eingerichtet worden sind. Dazu kommen die Lärmschutzmaßnahmen.
Nach dem Rundgang fanden sich die Gäste in der festlich hergerichteten Gymnastikhalle zusammen. Bürgermeister Hinrich Schröder gab einen Überblick über die Schulbauten in der Gemeinde Lentföhrden. Durch den Erweiterungsbau sei es nun möglich geworden, die Schüler in einem Gebäude zu unterrichten, die alte Schule werde für schulische Zwecke nicht mehr benötigt.
In Grußworten sprachen Landrat Graf Schwerin von Krosigk und Schulrat Mantey der Gemeinde herzliche Glückwünsche zu dem neuzeitlichen Anbau aus. In Lentföhrden sei eine kleine moderne Schule geschaffen worden, die im Vergleich zu den Großschulen eine Oase der Ruhe darstelle und sehr wohl die Voraussetzung für produktive schulische Arbeit gewährleisten könne.
Bürgermeister Martin Fischer überbrachte die Grüße der Nachbargemeinde Nützen und überreichte zur Ausstattung der neuen Räume ein Ölgemälde. Sonderschuldirektor Werner Lippke übermittelte die Glückwünsche der Haupt- und Sonderschule im Schulzentrum II Kaltenkirchen. Er schenkte den Lentföhrdener Kollegen ein Buch für die Heimatkunde. Die Spar- und Darlehnskasse Lentföhrden überreichte durch den Vorsitzenden Hermann Götsch und den Geschäftsführer Thormählen der Schule ein Tonbandgerät zur Förderung des Unterrichts.
Rektor Arnold Timmermann dankte zum Schluß allen, die am Neubau mitgewirkt haben. Die schulfreundliche Einstellung und die tatkräftige Förderung durch die Gemeinde Lentföhrden mache den Lehrkräften in der täglichen Arbeit immer wieder Mut. Neben der ernsten Arbeit aber sollten auch Frohsinn und Humor in der Schule herrschen.
dass dies in Lentföhrden der Fall ist, bewiesen die Kinder des vierten Schuljahres mit einem von Schulleiter Timmermann verfaßten und von Frau Ostmann einstudierten platt­deutschen Einakter, in dem in humorvoller Weise die Arbeit am Schulneubau dargestellt wurde. Es schloss sich ein gemeinschaftlichen Imbiss und ein geselliges Beisammensein an.


Rechtzeitig vor den Hundstagen wurde es fertig – Hochbetrieb im Freibad Lentföhrden
Mustergültige Anlage in einem Dorf von 1200 Einwohnern – Auch Schwimmunterricht                                (cke) SZ 4.8.69

Wovon manche Dörfer träumen – die Gemeinde Lentföhrden mit rund 1200 Einwohnern hat es geschafft: Sie hat der Bevölkerung ein modernes Freibad geschenkt, das an den letzten Wochenenden jeweils von rund 1200 Badelustigen besucht wurde.
Seit fünf Wochen läuft der Badebetrieb. Rechtzeitig für die Hitzeperiode – als hätte es Bürgermeister Hinrich Schröder geahnt – ist die Anlage oberhalb des Sportplatzes und unweit der neuen Schule betriebsfertig geworden.
Die Umwälzanlage funktioniert tadellos. Das Schwimmer- und das Nichtschwimmerbecken fassen zusammen 780 Kubikmeter Wasser. Das Schwimmerbecken mit einem Ein-Meter-Sprung-Brett ist 10 mal 25 Meter groß. Es eignet sich daher auch für Schwimmprüfungen und DLRG-Prüfungen. Die Tiefe des Beckens beträgt unterm Sprungbrett 3,50 Meter.
Als Bademeister ist der Inhaber des Lehrscheins der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Jörg Andree (23) Student aus Wolfenbüttel, eingesetzt. Er benutzt die Semesterferien für diesen Einsatz. Er ist auch aktiver Sportschwimmer und Wasserballspieler.
Andree hat schon einen Schwimmlehrgang abgehalten. Daran haben sich 60 Nichtschwimmer beteiligt. Aus dem ersten Lehrgang haben sich schon 20 Teilnehmer freigeschwommen. Bis jetzt haben in dem neuen Freibad Lentföhrden 40 Neptunjünger das Freischwimmerzeugnis erworben. Das ist ein viel versprechender Anfang.
Auch der Bundesgrenzschutz aus Bad Bramstedt hat sich im Lentföhrdener Schwimmbad eingemietet. Viele Besucher kommen aus den umliegenden Dörfern und sogar aus der Stadt Bad Bramstedt zum Bad Lentföhrden.
Die Beheizung des Freibades erfolgt erst mit Beginn der Saison 1970. Sie wurde noch nicht fertig. Auch ohne Heizanlage hat das Wasser in den Becken 20 bis 21 Grad Celsius, abends sogar 23. Grad.
Auch für die Kleinkinder ist gesorgt: Ein Planschbecken, dessen Wasser täglich erneuert wird, ist vorhanden.
Die Aufsicht über das Freibad mit dem Kabinenhaus hat Hausmeister Karl Schliwinski. Er sitzt auch an der Kasse.
Das Eintrittsgeld für Erwachsene (Tageskarte 50 Pfennig) wird von den Badegästen als sehr billig für das schöne Freibad empfunden, das abseits von staubigen und lärmenden Straßen mitten in der Natur liegt.


Großes Verdienstkreuz für Hinrich Schröder
Ministerpräsident überreichte die Auszeichnung im Auftrag des Bundespräsiden                                    (alf cke) SZ 25.4.67

Er prägte den Stil im Landesparlament, im Kreistag und im Gemeinderat
Das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichte Ministerpräsident. Dr. Lemke gestern abend dem langjährigen FDP-Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion Hinrich Schröder. Der feierliche Akt fand auf Wunsch des Ausgezeichneten in der Gymnastikhalle der Lentföhrdener Volksschule statt und nicht im Haus B der Landesregierung. Auf diese Weise konnten Mandatsträger aus dem Kreis Segeberg und dem Amt Kaltenkirchen-Land Augenzeuge der Ehrung werden…………….

Lentföhrden, Donnerstag, 16. Juli 1964, SZ. Insgesamt 58 Personen wurden gestern kurz vor 19 Uhr verletzt, als zwei Triebwagen der AKN in der Nähe von Lentföhrden auf der eingleisigen Strecke in einer langen S-Kurve zusammenstießen. 15 Verletzte wurden in die Krankenhäuser von Bad Bramstedt und Kaltenkirchen transportiert. 43 Verletzte waren am Unfallort behandelt worden. Über die Unfallursache wurde bisher nicht bekannt gegeben.


43 Jahrgänge verdanken ihm viel
Matthias Foderberg heute 80 Jahre Alt-Schulmeister im besten Wortsinn                                                         SZ  6/63 (cke)

„Matthias Foderberg hat 43 Schülerjahrgänge geistig aufgezüchtet“, sagt Regierungsdirektor a. D. Mittelschullehrer Hermann Stegemann, jetzt in Kettenkirchen, von seinem alten Lehrer, der am heutigen Montag in Lentföhrden in seinem Haus an der Europastraße 3 in geistiger Frische und bei guter Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag feiert. Überall in Lentföhrden und Umgebung wohnen alte Schüler, die an ihrem Erzieher hängen wie an einem väterlichen Freund.
Zu den „Ehemaligen“ zählt auch der Bürgermeister der Gemeinde Lentföhrden, Amtmann Hinrich Schröder, MdL. Sie alle werden Matthias Foderberg heute beglückwünschen, der noch ein Schulmeister war in des Wortes wahrster Bedeutung.
Der Jubilar wurde am 22. Juli 1883 in Hareby (Nordschleswig) als Sohn eines Zollinspektors geboren, der an der dänischen Grenze und in Itzehoe seinen Dienst versah. Matthias Foderberg besuchte das Seminar in Eckernförde und kam 1905 als Lehrer an die damals noch einklassige Volksschule Lentföhrden. Er ist dieser Schule immer treu geblieben: 43 Jahre und acht Monate war er Lehrer in Lentföhrden. Als die Schule 1911 zweiklassig wurde, bekleidete er die Schulleiterstelle. Er machte den 1.Weltkrieg mit und wurde an der Sommè verwundet. Am 31. August 1948 wurde er nach Erreichung der Altersgrenze pensioniert.
Matthias Foderberg diente aber nicht allein als Pädagoge seiner Gemeinde, sondern versah auch noch verschiedene Ehrenämter. So gehörte er jahrzehntelang den Schulvorstand an. Er zählt zu den Mitbegründern der Spar- und Darlehnskasse Lentföhrden, in dessen Vorstand er erfolgreich wirkte. Er hat auch den Lentföhrdener Sportverein ins Leben gerufen.
Dem Jagdverein Lentföhrden war Mathias Foderberg lange Zeit ein gewissenhafter Schatzmeister. Er war ein passionierter Jäger, schon zu einer Zeit, als im Lentföhrdener Revier im Jahr 25 Sechserböcke und 250 Fasanenhähne erlegt wurden, als im Lentföhrdener Moor nach so mancher Birkhahn auf der Balz beobachtet werden konnte. Ein preisgekröntes Gehörn gehört zu Mathias Foderbergs Jagdtrophäen.


Es war eine Alarmübung                             SZ 62(cke)

Gestern Abend gegen 19.35 Uhr heulten in Lentföhrden, Kaltenkirchen, Nützen, Schmalfeld und Hasenmoor die Feuersirenen. Es hieß, in Lentföhrden stünde der große Schuppen des Ortswehrführers und Bauern Jasper Schümann in Flammen. Die Amtswehr Kaltenkirchen eilte mit allen Löschzügen zur Brandstelle. Erst hier stellte sich heraus, dass es sich um eine Alarmübung handele, die Amtswehrführer Hugo Wittorff aus Kaltenkirchen plötzlich angesetzt hatte. Das Tanklöschfahrzeug aus Kaltenkirchen konnte sofort Wasser geben. Sehr schnell hatte auch die Lentföhrdener Wehr das Wasser vorn. Auch die übrigen drei Wehren der Amtswehr waren auf dem Posten. Es zeigte sich, dass Lentföhrden über eine gute Wasserversorgung verfügt. Aus allen Rohren wurde das angenommene Feuer unter Brandstellenleiter Jasper Schümann bekämpft. Der Vorsitzende des Feuerlöschverbandes Kaltenkirchen, Amtmann Hinrich Schröder, befand sich im Brandmanövergelände. Der Zweck der Alarmübung, einen schnellen und wirkungsvollen Einsatz der ganzen Amtswehr zustande zu bringen, wurde voll erreicht.


Vertrauen gegen Vertrauen
Alle stimmten für Bürgermeister Hinrich Schröder (FDP)     SZ 62 (zu)

Bei eigener Enthaltung wurde. Hinrich Schröder (FDP) von alten Gemeindevertretern erneut zum Bürgermeister gewählt. Den Wahlakt leitete Alterspräsident Max Haack (SPD), der auch die Verpflichtung des Gemeindeoberhauptes vornahm. Durch Handschlag bekundeten sämtliche Vertreter, sich stets für die Belange des Dorfes nach bestem Wissen und Gewissen einzusetzen.
Ebenfalls einstimmig erfolgte – die Wahl der Stellvertreter des Bürgermeisters. Dieses Amt erhielten Hans Böge und Ernst Möller (beide FDP). Unter dem Beifall der gesamten Vertretung erklärte Bürgermeister Hinrich Schröder, dass es ungeachtet seiner übrigen Aufgaben für ihn eine Selbstverständlichkeit sein werde, insbesondere für sein Heimatdorf Lentföhrden zu sorgen. Er habe dabei einen Auftrag sämtlicher Einwohner zu erfüllen, die ihm gegenüber stets ein großes Vertrauen bekundet hätten. Dieses sei in jeder Weise zu rechtfertigen.
Einer Meinung waren sämtliche Gemeindevertreter, als sie den Bürgermeister beauftragten, beim Kreisschulamt vorstellig zu werden, damit die Schulleiterstelle mit Arnold Timmermann besetzt wird. In seiner Person haben sie die Gewähr, die Erziehung der Kinder in der besten Hand zu wissen.
Durch den Auszug der Familie Sinn ist im Gemeindehaus eine Wohnung freigeworden. Die Gemeindevertreter waren der Ansicht, dass es das beste wäre, wenn der zur Verfügung stehende Raum nun zwei in dem Gebäude wohnenden Mietern zugeschlagen wird. Auf diese Weise verbessert sich ihre Unterbringung wesentlich.
Zum Schluss der Sitzung, die im „Bahnhofshotel“ stattfand, erörterten die Gemeindevertreter die Frage des Sportplatzes. Sie sprachen sich auch darüber aus, in welcher Form dem Verein in ideeller und materieller Sicht tatkräftig geholfen werden kann.


Viele Pläne – noch keine Beschlüsse                      SZ 2/9/62  (cke)

Die Gemeindevertretung Lentföhrden, die im Gasthof Hermine Schümann im Beisein von Amtsinspektor Krell ihre zweite Sitzung abhielt, beriet die Änderung, bzw. Ergänzung der Hauptsatzung. Zu einer Beschlussfassung kam es noch nicht. Es soll erst die Änderung der Hauptsatzung des Kreises abgewartet werden.
Die Ausschüsse wurden laut einstimmigem Beschluss wie folgt besetzt:

Finanzen:    Hans Böge, Ernst Möller, Paul von Mrozik, Hans Lange, Wilhelm Möller, Willy Looft, Heinrich Böge.
Fürsorge:
    Max Haaek, Hermann Fitzner, Fritz Sander, Hans Böge, Hans Lange.
Wege:   
     Hans Böge, H. W. Böge, E. Möller, Wilhelm Schröder, Willi Pohlmann.
Bauten:       Wilhelm Möller, Ernst Möller, Hans Lange, Otto Rathjen.

Einstimmig wurde beschlossen, dem Sportverein Lentföhrden eine einmalige Zuwendung in Höhe von 350 Mark zu gewähren.
Bürgermeister Schröder erteilte dem Geschäftsführer der „Stiftung Feierabendwohnheime im Kreise Segeberg“, Matthee aus Boostedt, das Wort. Matthee hielt ein Kurzreferat über die Entwicklung der Stiftung und ihren heutigen Stand….
………Auch in Lentföhrden plant man den Bau eines Feierabendwohnheimes. Jedoch beschloss die Gemeindevertretung, die Besichtigung des Geländes durch die zuständigen Stellen abzuwarten. Erst wenn alle Einzelheiten geklärt und die näheren Bedingungen bekannt sind, wollen sich die Gemeindeväter endgültig entscheiden.
Auch über die Errichtung einer Gemeindebücherei kam es noch zu keiner festen Beschlussfassung. Zuvor soll noch geklärt werden, ob sich in Lentföhrden eine geeignete Persönlichkeit für den Posten des Büchereileiters findet und ein Raum auftreiben lässt, in dem die Dorfbibliothek gut untergebracht werden kann. In der nächsten Sitzung schon will der Gemeinderat darüber entscheiden.


Lentföhrden           (Bericht der SZ aus dem „Kaltenkirchen-Land“, 1962)

……….Flughafenbau

flughafenDer geplante Bau eines Großflughafen bei Kaltenkirchen wird mit Sicherheit eine starke strukturelle Veränderung auch in den amtsangehörigen Gemeinden des Amtes Kaltenkirchen-Land bringen. Von den amtsangehörigen Gemeinden geben die Gemeinde Nützen für den Bau des Flughafens höchstwahrscheinlich 853 ha und die Gemeinde Lentföhrden 168 ha an Land ab. Die Gemeinde Nützen liegt voll in der Planungszone I, und die Gemeinde Lentföhrden mit der südliche Ortslage in der Planungszone 1 und die Gemeinde Schmalfeld mit den westlichen Rändern der Ortslage in der genannten Planungszone.
Es wird damit gerechnet, das Flughafenorientierte Betriebe sich auch im Umland des Flughafens Kaltenkirchen. d. h. auch in den amtsangehörigen Gemeinden ansetzen, Arbeitskräfte anlocken und eine weitere Wohnbebauung in den Gemeinden erforderlich machen.
Damit wird die Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden letztlich positiv beeinflusst, wenn dieses auch zunächst dem planerischen Ziel der Freihaltung der Planungszone II widerspricht.
Seitens der amtsangehörigen Gemeinden und auch des Amtes selbst wird es nicht für erforderlich gehalten, das Flughafengebiet kommunalpolitisch einer anderen Gemeinde zuzuordnen; ebenso werden kommunale Grenzänderungen bzw. gebietliche Neuordnungen für nicht notwendig erachtet. Alle Gemeinden des Amtes Kaltenkirchen-Land, soweit sie vom Flughafen betroffen sind, haben dem Bau des Flughafens am vorgesehenen Standort zugestimmt. Sie erwarten mit dieser Zustimmung allerdings zum Ausgleich der den Gemeinden und ihren Einwohnern entstehenden Nachteile ein Entgegenkommen der zuständigen Stellen.

Lentföhrden
Die Bevölkerung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Bei den Planvorstellungen für die Überarbeitung des Flächennutzungsplanes soll u. a. auch davon ausgegangen werden, dass von den in erreichbarer Nähe des Flughafens erforderlichen Arbeitskräften 100 in Lentföhrden wohnen werden.
Von Lentföhrden aus besteht die kürzeste Entfernung zum Flugplatz (B 4, Knotenpunkt, Zubringer zum Flughafen und auch alte Kreisstraße Nr. 29 mit besonderem Tor zum Flughafen). Wegen der besonderen Lage Lentföhrdens zum Flughafen werden auf die Dauer gesehen sicher auch Dienstleistungsbetriebe hier ansiedeln. Wenn auch die bisher noch ausgeprägte Agrarfunktion ständig weiter in den Hintergrund tritt, bleibt ihr trotzdem eine wichtige Aufgabe, zumal im Zuge des Flughafenbaus und der damit zu erwartenden Flurbereinigung eine Stärkung der Agrarfunktion durch aus noch möglich ist…….
Werner Seismann, Amtsvorsteher

Rudolf Paulsen, Oberamtsrat


Lentföhrden bekam einen Sportplatz
Am Sonntag eingeweiht – Es war ein Freudentag für die ganze Gemeinde                                      SZ 8.8.61 (cke)

Einweihung1961In Anwesenheit der Gemeindevertretung und verschiedener Ehrengäste und unter Beteiligung von fünf auswärtigen Turn- und Sportvereinen wurde der gemeindeeigene Sportplatz an der Heidmoorer Straße seiner Bestimmung übergeben. Der Tag der Sportplatzweihe“, sagte Amtmann und Bürgermeister Hinrich Schröder, ist ein Freudentag für die ganze Gemeinde.“
Hinrich Schröder schilderte, wie schwierig es gewesen sei, die hügeligen Heideflächen in einen bespielbaren Sportplatz umzuwandeln. Ohne die guten technischen Mittel des Wegezweckverbandes hätte man diese Anlage nicht herstellen können. Dank gebühre der Gemeindevertretung, die den Zuschuss bewilligt habe. Unter der Leitung des Vorsitzenden, Hauptlehrer Timmermann, habe der TSV Lentföhrden auch eine große Eigenleistung vollbracht. Die Gemeinde sei froh darüber, dass es gelungen sei, Hauptlehrer Arnold Timmermann wieder aus den Fängen des Kreises Steinburg zurückzubekommen“.
Bürgermeister Schröder wies darauf hin, dass die Gesamtanlage noch nicht vollständig sei. Auf dem Schulland oberhalb des Sportplatzes werde eine Gymnastikhalle mit einem Schulhof und der Möglichkeit, zwei neue Klassenräume für die künftige Zentralschule anzubauen, errichtet. Hier entstehe das neue Zentrum körperlicher und geistiger Ertüchtigung nicht nur für die Schüler und Schülerinnen, sondern auch für die entlassene Schuljugend. Der Bürgermeister übergab die Anlage dem Vorsitzenden Arnold Timmermann mit dem Wunsche, dass hier immer ein ritterlicher Geist bei den Spielen und Wettkämpfen herrschen möge.
Hauptlehrer Timmermann betonte, der TSV Lentföhrden schätze sich glücklich, eine Gemeindevertretung im Dorf zu haben, die erkannt habe, eine wie große Bedeutung dem Sport und dem Spiel zukomme. Im Namen aller Sportler danke er der Gemeinde, die stets ein offenes Ohr für die Belange der Jugend zeige. Der neue Sportplatz sei eine der schönsten Anlagen im Kreise Segeberg.
An den Fahnenmasten stiegen die Flaggen hoch, die Bundes- und Landesflagge und die Vereinsfahne. Nach der Flaggenhissung betraten die I. und II. Herren-Fußballmannschaft des TSV Lentföhrden zu einem ersten Spiel auf diesem Platz den grünen Rasen.
Im Sonntagsanzug stieß Bürgermeister Hinrich Schröder den Ball an. Er tat es mit Elan. „Ich glaube, ich könnte auch heute noch Tore schießen“, erklärte der 54jährige Landtagsabgeordnete. Natürlich in der Landesliga, war das Echo verschiedener Zuschauer und Fußballexperten. Unter den Zuschauern befanden sich übrigens auch drei Bezirksvertreter aus der sowjetisch besetzten Zone, aus Neustrelitz, die sich auf einer Informationsreise befanden und schon öfter an den Landtagssitzungen in Kiel teilgenommen hatten. Auch sie mussten zugeben, dass die Sportanlage für ein Dorf von der Größe Lentföhrdens vorbildlich sei.
Die folgenden Spiele litten etwas unter der Witterung. Das spannendste Treffen war unstreitig die Begegnung der Damen-Handball-Mannschaft der Kaltenkirchener Turnerschaft mit, der Mannschaft des VfR Neumünster. Seit sieben Jahren wurde um den von Lentföhrden gestifteten Pokal gekämpft. Dreimal hatte ihn Neumünster errungen, einmal Nützen und nun zum vierten Male Kaltenkirchen. Damit gelangte er in den endgültigen Besitz der KT. Abends bei der Siegerehrung wurde die Trophäe überreicht. Der Sportlerball in der Bahnhofsgaststätte war sehr stark besucht.


Ergebnis der Vereinsmeisterschaften des TSV Lentföhrden von 1924:

Der TSV Lentföhrden von 1924 führte vor den Pokalspielen anläßlich der Sportplatzweihe einen abendlichen leichtathletischen
Wettkampf im vereinsinternen Rahmen durch. Die besten Einzelleistungen waren:
Weitsprung: Manfred Mißfeldt 5 Meter; Lauf  7,5 Meter: Erwin Langbein 9,5 Sekunden; Weitschuß: Dieter Rink 52,50 Meter; Einwurf: Dieter Rieck 21,85 Meter; Kopfball: Manfred Behrmann 18;30 Meter.
Dies ist die Gesamtwertung: 1. Erwin Langbehn 95,5 Punkte, 2. Dieter Rieck 91 Punkte, 3. Manfred Mißfeldt 87 Punkte, 4. Alfred Behrmann 81 Punkte, 5. Jürgen Rahn 76,5 Punkt, 6. Jochen Schafferczyk 76 Punkte. Danach ist Erwin Langbein mit der höchsten Punktzahl Vereinsmeister. Den Wettbewerb leisteten der Vorsitzende des TSV Lentföhrden, Hauptlehrer Timm, und Hauptlehrer Schümann aus Nützen. Ein Regenguss beeinträchtigte die sportlichen Leistungen.


Glückliche Bewohner im schönen Feierabendwohnheim Lentföhrden
Mit Schlüssel und Blumentopf – Landrat a. D. Dr. Alnor überreichte allen Mietern die Schlüssel                                              SZ 1961

Dies ist ein denkwürdiger Tag für die Gemeinde Lentföhrden“, sagte der Vorsitzende der Stiftung Feierabendwohnheime im Kreise Segeberg, Landrat a. D. Dr. Alnor, in der geselligen Kaffeerunde, zu der die Stiftung und der Bauverein Kaltenkirchen die acht Mieter des neuen Feierabendwohnheimes Lentföhrden eingeladen hatte.
Mit Abstand ist das vom Bauverein Kaltenkirchen errichtete Rentnerwohnheim inmitten des aufbaufreudigen Dorfes Lentföhrden wohl das schönste Feierabendwohnheim der Stiftung im ganzen Kreis Segeberg.
Treppenhaus mit Wappenschmuck
Das Gebäude wurde nach dem Entwurf des Kaltenkirchener Architekten Kurt Düring BDA gebaut. Es enthält acht freundliche Wohnungen. Jedes Heim besteht aus einem großen hellen Wohnzimmer mit Schlafnische, einer kleinen, aber zweckmäßig gebauten Küche mit Elektroherd und Warmwasseranlage, einer neuzeitlichen Toilette, einem Abstellraum und einem geräumigen Keller. Die im Obergeschoß liegenden Wohnungen besitzen auch noch je einen Balkon. Besonders schön ist die Eingangstür und das breite Treppenhaus gelungen, für das Architekt Düring Bilder und die Wappen der deutschen Ostprovinzen als Wandschmuck gestiftet hat. Der Bauverein hat für eine gemütliche Ecke im Treppenhaus auch noch die Möbel geschenkt.
An der Kaffeetafel nahmen nicht nur die glücklichen Mieter – alle Heimatvertriebene – teil, sondern auch der Vorstand der Stiftung, mehrere Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder des Bauvereins, Bürgermeister Hinrich Schröder mit mehreren Gemeindevertretern und Amtsoberinspektor Kroll vom Amt Kaltenkirchen-Land.
Anerkennung für Robert Wulf
Vorsitzender Dr. Alnor dankte dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Bauvereins, Robert Wulf, dafür, dass er sich trotz seiner angegriffenen Gesundheit dem sozialen Werk des Wohnungsbaues so intensiv und mit solcher Begeisterung gewidmet habe. Dr. Alnor dankte aber auch dem anwesenden Architekten Kurt Düring BDA, den Bauhandwerkern für die solide gute Arbeit, Bürgermeister Schröder und seinen Gemeindevertretern, welche die Mittel für die Eigenleistung bewilligt hätten.
Dr. Alnor beglückwünschte die Mieter, die nach einem schweren Lebenslauf nun wieder eine neue Heimat gefunden hätten. Sie hätten wieder eine eigene Haustür, einen eigenen Schlüssel und eine in sich abgeschlossene freundliche Wohnung für einen geruhsamen Lebensabend. Landrat a. D. Dr. Alnor händigte den Mietern in einer Kassette den Hausschlüssel und den l Mietvertrag aus. Vom Bauverein bekamen die Heimbewohner auch noch einen Blumentopf mit Glückwunschkarte überreicht.
Des Lobes voll . . .
Robert Wulf sprach als Vertreter des Bauvereins Kaltenkirchen. der schon viele Feierabendwohnheime im Kreis Segeberg gebaut hat, die Hoffnung aus, dass sich die Bewohner zu einer harmonischen Hausgemeinschaft zusammenfinden und sich, das Leben erleichternd, gegenseitig helfen möchten.
Der Amtsschreiber des Amtes Kaltenkirchen-Land, Amtsoberinspektor Kroll, sagte den Mietern – die älteste Heimbewohnerin ist Frau Heß mit 80 Jahren -, dass sie sich wegen der Mietbeihilfe, die ihnen gesetzlich zustünde, keine Sorge zu machen brauchten. Er käme selber zu ihnen in die neue Wohnung und werde dort alles mit ihnen regeln . . .
Nach dem Kaffeetrinken – es gab Berge von Torten – bewegte sich der Zug der Mieter, mit dem Blumentopf und dem Hausschlüssel in der Hand, mit den Vertretern der Stiftung, des Bauvereins und der Gemeinde vom Gasthof Hermine Schümann zum Feierabendwohnheim. Alle waren des Lobes voll über den schmucken Bau.


Lentföhrden, Montag 8. Januar 1962 SZ. Am Sonnabend eröffnete der TSV Lentföhrden die Maskeraden-Saison im Bahnhofslokal. Etwa 40 Kostümträger und – Trägerinnen bevölkerten den Saal. Neben Gold und Silber sprangen drei kleine Negerlein, Rokokoherrschaften waren ebenso vertreten wie ein Babysitter, Chinesinnen tanzten neben Glücksklee, Sterntaler und schwarzem Kater.


Verbindung Lentföhrden – Schmalfeld                      SZ 17.Mai 1960

hohenstegener60Am Sonnabend wurde die mit einem Kostenaufwand von 650 000 Mark erbaute Verbindungsstraße von Lentföhrden nach Schmalfeld in 6,557 Kilometer Länge dem Verkehr offiziell freigegeben. In Lentföhrden durchschnitt der alte Landrat Dr. Alnor das weiße Band, an der Gemeindegrenze Schmalfeld nahm der neue Landrat, Joachim Dorenburg, die feierliche Handlung vor. 35 Wagen der Besichtigungskommission und der Gäste durchfuhren die Ehrenpforten. Der Lentföhrdener Schulchor sang unter Schulleiter Timmermann Frühlingslieder. Schülerinnen hielten Ansprachen und überreichten den beiden Landräten und Kreisinspektor Brettin Blumensträuße. Für beide Gemeinden wer es ein Freudentag. Durch die neue Straße sind die beiden Orte einander näher gerückt. Text u. Foto: cke


Protokoll/Tagesordnung der 1. Gemeinderatssitzung nach dem WK

08.12.1945 Auf erfolgter Ladung trat heute in neuer Aufstellung der Gemeindrat zur ersten Sitzung zusammen, nachdem in den ersten Maitagen d.J. die deutsche Wehrmacht nach 6 Jahren 8 Monaten Kriegsführung die Waffen streckte und bedingungslos kapitulierte. Die nationalistische Regierung wurde aufgelöst und durch eine britische Militärregierung ersetzt.

Auch der bisherige Gemeindrat und Bürgermeister wurden ihres Amtes entlassen. Mit Zustimmung der Militärregierung und des Landrats wurde am 26.05.1945 der Posthalter und Kaufmann Hinrich Theege als Bürgermeister eingesetzt. der bis zum heutigen Tage die Gemeindeverwaltung ohne Gemeinderäte führte.

Tagesordnung

1.) Einführung und Verpflichtung der ernannten Gemeinderäte
2.) Bekanntgabe der vom Bürgermeister festgesetzten Hauptsatzung, die der Militärregierung im Entwurf vorgelegt hat.
3.) Beschlussfassung über eine erlassende Geschäftsordnung
4.) Einteilung der Kommission bzw. Übertragung der Funktion auf die einzelnen Gemeinderäte
5.) Entgegennahme von Bittschriften
6.) Weiter Punkte

zu 1. Als Gemeinderat wurden eingeführt und verpflichtet: Wilhelm Misfeld, Heinrich Schröder, Karl Oeser, Wilhelm Möller (dieser konnte infolge Todesfall in der Familie nicht erscheinen)
Bei 2 weiteren Gemeinderäten ist der eingereichte Fragebogen noch nicht geprüft
zu 2. Die Hauptsatzung wurde durch den Bürgermeister bekannt gegeben
zu 3. Die erlassene Geschäftsordnung wurde einstimmig angenommen
zu 4. Wohnungskommission: W. Misfeld, W. Möller, W. Marzahl
Beschlagnahmekommission: K. Oeser, H. Ratjen. O. Nack
bei größeren Beschlagnahmen alle Gemeinderäte
zu 5. Etwaige Bittschriften sind zu jeder Sitzung einzureichen
zu 6. Eine allgemeine Aussprache über alle in Zukunft zu erledigen Angelegenheiten.
Einzelheiten sollen auf die nächste Tagesordnung gesetzt werden.

Theege

Der Bürgermeister


Historische Wahlergebnisse in Lentföhrden

1884 Sachaunat.lib. Halbendt.freis. FrohmeSPD
Reichstagswahl
Stimmen 40 1

 

1912 Konservative Fortschritt Nationalliberale SPD
Reichstagswahl 11,9 47,6 14,3 26,2

 

1919 DDP DNVP DVP SHBLD SPD
Nationalversammlung 23,4 7,8 3,7 16,5 48,6
Verfassungsgebende Preußische Landesversammlung 15,2 12,2 0,9 25,6 46,0

 

Reichstagswahlen DDP DNVP NS DVP SHLP Völ.-soz.Block SPD DBP NSDAP CSVD Ldv KPD StP WiP USPD
20.2.21 2,3 25,9 4,6 31,0 33,3 1,4 1,4
04.5.24 7,6 58,7 8,7 1,4 2,9 7,6 10,5 2,5
7.12.24 7,8 51,9 3,0 8,3 28,8 0,0
20.5.28 1,7 37,7 2,6 10,3 0,6 41,6
(41 Stimmen)
(9
Stimmen)
3,5 0,3
14.9.30 7,3 6,5 12,2
(30 Stimmen)
0,8 46,7
(115 Stimmen)
15,0 6,5 2,4 0,8 1,6

 

Reichspräsidentenwahl Duestenberg Hindenburg Hitler Thälmann
13.3.32 27,9 11,2 57,3 3,5
10.4.32 (Stichwahl) 21,2 75,0 5,0

 

Landtagswahlen    NSDAP SPD
24.4.1932 * 222 10

 

Reichstagswahlen    NSDAP SPD
31.7.1932 * 243 13

* = Stimmen

Reichstagswahlen NSDAP SPD DNVP KPD Stp CSVD Kampffront Schwarz-Weiß-Rot DBP
6.11.1932 59,6 (199 Stimmen) 2,4 (8 Stimmen) 23,1 7,5 0,7  5,1 1,5
5.3.1933 66,9 2,2 1,9 29,1

Bei der Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12.11.1933 war nur noch die NSDAP auf der Liste. Für sie haben 94 % mit „JA“ gestimmt. Es gab in Lentföhrden 363 Wahlberechtigte. Bei dem Volksentscheid, indem es um den Austritt aus dem Völkerbund ging, entschieden sich 97 % dafür und 12 Wähler dagegen.

Erklärung:

WiP    Wirtschaftspartei
StP      Staatspartei
Ldv    Deutsches Landvolk
DBP    Deutsche Bauernpartei
CSDV    Chirstlich-Sozialer Volksdienst
DNVP    Dt. Nationale Volkspartei (Konservative)
DDP    Dt. Demokratische Partei (Linksliberale)
DVP    Dt. Volkspartei (Nationalliberale)
USPD    Unabhängige Sozialdemokraten
KPD    Kommunistische Partei Deutschland
SHBLD     S-H Bauern und Landesarbeiterpartei
SHLP    S-H Landespartei
SPD    Sozialdemokratische Partei
NSDAP    Nationalsoz. dt. Arbeiterpartei

Gemeinde Landtag Bundestag
74 (Sitze) 70
(Sitze)
 62 59 (*1) 76 71 66 62 69  65 61(Zweitstimme)
CDU 4 1 396 356 178 114 48,1 207 161
SPD 2 2 23,57% 18,18% 194 164 131 135 25 144 134
FDP 7 8 76,43% 81,82% 138 71 195 293 19 202 259
GDP 10 18
DFU 5 4 3 3
DG 2 4
AUD 1
NPD 17 35 5,8 7
DRP 3
DKP 2

GDP    Gesamtdeutsche Partei
DFU    Deutsche Friedensunion
DG    Deutsche Gemeinschaft
AUD
DRP    Deutsche Reichs-Partei

*1)   Gemeindevertreter 1959
Hans Böge, FDP
Wilhelm Möller, FDP
Paul von Mrozik, FDP
Hinrich Schröder, FDP
Hans Wilhelm Böge, FDP
Fritz Sander, FDP
Hermann Fitzner, FDP
Hermann Petersen, FDP
Ernst Möller, FDP
Richard Rutz, SPD
Max Haack, SPD

B E K A N N T M A C H U N G

ÜBER DIE ZUSAMMENSETZUNG DES WAHLAUSSCHUSSES

Der Gemeindewahlausschuß in der Gemeinde Lentföhrden
für die Gemeinde- und Kreiswahlen am 25. Oktober 1959
setzt sich wie folgt zusammen:
Wahlleiter:                                    Schulleiter Hammerich
Stellvertreter des Wahlleiters:    Grete Wrage

Beisitzer:                                    1. Willi Kühl
2. Willy Looft
3. Willi Kröger
4. Otto Rathjens
5. Walter Beckmann
6. Walter Dassow
Stellvertreter der Beisitzer:
1. Johannes Thies
2. Willy Schweichler
3. Paul Tiede
4. Heinrich Burmeister
5. Bernhard Tietjens
6. Johannes Bühlow

Lentföhrden, den 7. September 1959

(Dienstsiegel)


1914: Sommer-Sensation in Lentföhrden                                                                                                (zwi)  SZ 13.7.04

Europa ist ein politisches Pulverfass: Mehrere Länder, allen voran das deutsche Kaiserreich, rüsten sich für den bevorstehenden Krieg. Im Juli 1914 gibt es aber noch andere – und angenehmere – Ereignisse, worüber die Menschen sprechen. Unter anderem das Tennisfinale von Wimbledon: Dort gewinnt der Australier Norman Brookes ganz knapp nach fünf Sätzen gegen den deutschen Otto Froitzheim. In dem damals weniger als vierhundert Einwohner zählenden Dorf Lentföhrden zieht aber weder ein weltpolitisches noch ein sportliches Geschehen die Menschen in seinen Bann. Am 13. Juli – heute genau vor 90 Jahren – landet auf einer Wiese am Ortsrand zum ersten Mal ein Flugzug.

doppeldecker1914

Am 13. Juli 1914 landete in Lentföhrden zum ersten und einzigen Male ein Doppeldecker. Am Steuerknüppel saß Gerhard Petersen, Sohn des „Waldburg“ – Erbauers Marinus Petersen. Ein Flugzeug aus der Nähe betrachten zu dürfen, war damals für die meisten Dorfbewohner eine Sensation. Erst im Dezember 1903 hatten In den USA die Gebrüder Wright den ersten Flug (70 Meter weit) mit einem Motorflugzeug geschafft.

Schon am Tag zuvor herrscht Aufregung im Dorf, ausgelöst durch ein Telegramm aus Berlin. Der erst 20-jährige Pilot Gerhard Petersen, Sohn des Lentföhrdener Marinus Petersen (Erbauer der Villa „Waldburg“), hat seinen Besuch angekündigt – im Doppeldecker. Die Nachricht verbreitet sich rasch im Dorf. Viele Bürger holen ihre feine Garderobe aus dem Schrank, ein Fotograf wird bestellt.
Um 7.45 Uhr startet Gerhard Petersen mit einem Flugschüler als Co-Pilot in Berlin. Nach gut drei Stunden in der Luft ist das Ziel erreicht. Fast das ganze Dorf ist auf den Beinen, als gegen 11 Uhr der Doppeldecker gesichtet wird. Zahlreiche Schaulustige, darunter mittlerweile auch etliche aus Nützen, eilen zum vorgesehenen Landeplatz direkt an der Bundesstraße. Pilot Petersen verfolgt aus der Luft den Auflauf und entscheidet sich aus Sicherheitsgründen für einen anderen Landeplatz. Der Doppeldecker dreht einige Runden über der Menschenmenge und steuert dann eine Wiese an der Straße nach Weddelbrook (im Flurbereich Lohn) an Viele der Zuschauer hasten über Wiesen und Felder, um als erste die Maschine aus der Nähe betrachten zu können. Die Landung klappt trotz des unebenen Geländes ohne Probleme. Zum Empfangskomitee gehören neben Marinus Petersen (seine frühere „Waldburg“ ist heute ein Seniorenzentrum), Meierist Johannes Holst, Lehrer Matthias Foderberg und der Gastwirt Max Jipp.
Am folgenden Tag hat der Pilot zunächst Pech: Beim ersten Start berührt der Propeller den Boden und wird beschädigt. Ein derartiges Problem ist nichts ungewöhnliches für Flieger, deshalb hat auch Petersen einen Ersatzpropeller an Bord. Nach der Reparatur starten mehrere Rundflüge. Einige Lentföhrdener dürfen sich ihre Heimat von oben anschauen. Anschließend verabschiedet sich Gerhard Petersen von seinem Vater samt der Menge und fliegt mit dem Doppeldecker erst nach Oldesloe, dann zurück nach Berlin Johannisthal.
Zur Erinnerung an das Spektakel im Juli 1914 wird der beschädigte Propeller lange Zeit in der Lentföhrdener Bahnhofsgastwirtschaft aufbewahrt.
Zwei Wochen nach Gerhard Petersens ungewöhnlichem Besuch beginnt der Erste Weltkrieg. Der junge Pilot wird zunächst in Ostpreußen, später in Galizien als Flugbeobachter eingesetzt. Petersen macht Karriere, einmal wird er sogar vom deutschen Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg persönlich empfangen. Nach dem Krieg fliegt Gerhard Petersen jahrelang die Route Berlin – Weimar, später wechselt er zur Hamburger Polizeifliegerstaffel. 1976 stirbt der Mann, der in Lentföhrden Geschichte schrieb.
Fakten und Foto zur Doppeldecker-Landung in Lentföhrden lieferte Hans Mißfeldt aus Rellingen. Der Heimatforscher hat familiäre Wurzeln in Lentföhrden.

 

 

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